Neubau Bettenhäuser | Klinik Landshut-Mitte

Neubau Bettenhäuser | Klinik Landshut-Mitte

Ersatzneubauten für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung

Die Klinik Landshut‑Mitte wurde zwischen 1960 und 1965 errichtet und seit 1989 schrittweise erweitert und modernisiert. Mit aktuell 520 Planbetten und 42 Plätzen gehört sie zu den zentralen Gesundheitsstandorten der Region. Um die in die Jahre gekommenen Bettenhäuser zu ersetzen, entstehen in drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten drei neue Bettenhäuser. Während das erste Bettenhaus mit 222 Betten bereits in Betrieb ist, verantwortet ALN die Planung und Umsetzung der beiden folgenden Neubauten. Die Ersatzneubauten ermöglichen eine umfassende Reorganisation und Modernisierung der Pflegeprozesse.

Optimale Anbindung an den Klinikbetrieb

Die neuen Bettenhäuser liegen im Südwesten des Klinikareals und sind optimal an den Bestand angebunden. Diese Lage gewährleistet einen reibungslosen Klinikbetrieb während der gesamten Bauzeit und ermöglicht kurze Wege zwischen bestehenden Funktionsbereichen und den neuen Gebäuden.

In drei Abschnitten entstehen drei neue Bettenhäuser

Zweiter Bauabschnitt – Neubau mit 132 Betten

Derzeit entsteht im zweiten Bauabschnitt ein weiterer Ersatzneubau mit 132 Betten. Er besitzt die gleiche Gebäudehöhe wie der erste Kubus und bildet das architektonische und funktionale Bindeglied zum künftigen dritten Bauabschnitt. Für das neue Gebäude musste das ehemalig zehngeschossige Bettenhaus III vollständig bis zur Fundamentunterkante zurückgebaut und das Gelände umfangreich vorbereitet werden.

Die beiden neuen Bettenhäuser des 1. und 2. Bauabschnitts

Modularer Aufbau mit hohem Anpassungspotenzial

Die Neubauten folgen einer klaren, quadratischen Gebäudestruktur mit innenliegenden Höfen. Jeder Bauabschnitt ergänzt den Gesamtkomplex modular um einen zusätzlichen Gebäudekubus. Dieses Prinzip bietet eine hohe Flexibilität bei künftigen Anpassungen und ermöglicht die präzise Reaktion auf veränderte Funktions- und Raumprogramme – ohne den laufenden Betrieb einzuschränken.

Das Bettenhaus III (gelb) wird im Zuge des 2. Bauabschnitts rückgebaut

Zentrale Funktionsbereiche im zweiten Bettenhaus

Der Ersatzneubau beherbergt künftig unter anderem:

  • die Tagesklinik der Onkologie
  • die Arztdiensträume der Inneren Medizin
  • die Wöchnerinnenpflege
  • die Geriatrie
  • die erweiterte zentrale Personal‑Umkleide

In den Ebenen 5 und 6 entstehen zwei Normalpflegestationen mit jeweils 37 Betten. Beide ersten Bauabschnitte nutzen im Endausbau gemeinsame Erschließungsflächen. Die Anbindung an den Bestand erfolgt in den Ebenen E-2 bis 2, eine künftige Verbindung zum dritten Bauabschnitt ist in den Ebenen E-1 bis 4 vorgesehen.

Architektur im Grünzug – helle Räume und hohe Aufenthaltsqualität

Der Neubau liegt eingebettet in einen innerstädtischen Grünzug. Die Fassaden der Ersatzneubauten sind darauf ausgelegt, sich harmonisch in das Umfeld einzufügen und einen wohnlichen Charakter zu vermitteln.
In den Pflegegeschossen öffnen Panoramafenster und großzügige Verglasungen die Räume zum Grünraum und sorgen für viel Tageslicht. Niedrige Brüstungen verbessern die Aufenthaltsqualität. Individuell zu öffnende Lüftungsflügel ermöglichen eine natürliche Belüftung der Patientenzimmer.

Von der Glasdachhalle des Bestandsgebäudes führt ein gläserner Steg zum Neubau

Transparenz und Tageslicht im Erdgeschoss

Das Erdgeschoss unterscheidet sich durch bodentiefe Fenster, die besonders den Bereichen der tagesklinischen Versorgung zugutekommen. Sie schaffen helle Räume und ermöglichen den direkten Zugang zum Therapiegarten. Fensterbänder in den Innenhöfen setzen bewusst Kontraste und sorgen für abwechslungsreiche Blickbeziehungen. Brüstungen auf Sitzhöhe bieten zusätzliche Aufenthaltsbereiche für Patientinnen und Patienten.

Gesamtkonzept – drei Gebäude, zwölf Pflegestationen

Die Ersatzneubauten mit insgesamt 471 Betten, 12 Pflegestationen, 50 Plätzen in Schlaflabor und Tageskliniken bilden einen zentralen Baustein in der strukturiert nachhaltigen Zukunfts-Entwicklung der Klinik Landshut‑Mitte und leisten einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der regionalen Gesundheitsversorgung.