Student City Tirana | Albanien | Wettbewerb

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Wettbewerb / Modulare Innenstadtentwicklung

Das Konzept sieht eine hybride Bebauung vor, um ein Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Interessen und Ansprüchen der Studenten herzustellen. Unsere Vorstellung von der neuen Universität Tirana beinhaltet hierbei das Prinzip der Stadt in der Stadt, wobei Studenten überwiegend das Bild der Universität prägen, aber auch Ortsansässige in die Gemeinschaft integriert werden.

Der Masterplan befasst sich mit zwei Arten von hybrider Bebauung. Es sind die Neubauten und deren Anbauten, denen wir uns widmen wollen. Unbebaute Flächen sollen neu definiert, vorhandene Bauten durch Anbauten (Add-Ons) miteinander verbunden und neue Studentenwohnheime schaffen werden, die mehr Studenten aufnehmen können als es bisher möglich war. In den Add-Ons sind ergänzende, vielschichtige Flächen enthalten. In den ebenerdigen Bereichen befinden sich kommerziell genutzte Flächen, die oberen Geschosse dienen ausschließlich der Wohnnutzung.

Ungenutzte Flächen mit Neubauten zu kultivieren und gleichzeitig den unterschiedlichen Baukörpern vielschichtige Funktionen zuzuordnen ist unser Anliegen. Auf dem Campus sollen die Studenten die Möglichkeit haben alles Notwendige in unmittelbarer Nähe zu finden und das in Relation zu ihrem Budget. Demnach passen sich die genutzten Gebäude den Wünschen der Bewohner der Studentenstadt an.

In den öffentlichen Bereichen werden Räume mit vielschichtigen Funktionen für Apotheke, Supermarkt, Sportstudio, Kino, Kaffee, Kantine, Buchladen, Restaurant, etc. geschaffen. Aber auch die privaten Bereiche, wie z. B. die Studentenwohnheime bekommen großzügige Gemeinschaftsbereiche zum Kochen, kommunizieren, Lernen und Entspannen. Die individualen Flächen sind sehr reduziert ausgestattet. Freianlagen sollen bepflanzt werden und als Erholungszonen dienen. Eine angrenzende Sportanlage soll ebenfalls für das Wohlergehen der Studenten sorgen.