Neubau OP-Trakt / Maßnahmen zur Strukturverbesserung

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Die Maßnahme wurde initiiert durch die behördliche Aufforderung, die Zentralsterilisation den neuen Standards anzupassen. Die Planung wurde dahingehend aufgebaut, dass die Bereiche Operation, Aufwachraum und Zentralsterilisation neu zu organisieren sind, um eine stimmige und nachhaltige Struktur zu erhalten. Nur durch diese Maßnahme konnten die neuesten Hygienerichtlinien realisiert werden.

Fehlende Lagerräume im OP-Bereich wurden nachgeholt, Material- und Gerätelager sowie eine Palettenreinigung wurden neu geschaffen. Neustrukturiert wurden zudem auch die Personalumkleiden und die Patienten-Schleuse. Im OP2 wurde eine neue OP-Decke mit Lamina-Air-Flow-Funktion eingebaut, die Raumluftklasse verbessert sich damit auf RKL 1A. Die Zentralsterilisation wurde verlagert, so dass eine direkte Ausgabe der Sterilgüter an den OP sowie die Annahme der unreinen Güter stattfinden kann. Die nachteiligen Kreuzungen mit den OP-Wegen konnten entschärft werden. Die Neustrukturierung wurde den Standards gemäß umgesetzt, Abläufe und Wegeführungen entsprechen den hygienischen Anforderungen.

Der verdrängte Aufwachraum wurde in einen größeren Raum verlegt, so dass neben i. d. R. 5 Betten nun auch ausreichend Platz für Angehörige und Begleitpersonen geschaffen wurde und diese so den Aufwachprozess des Kindes begleiten können. Des Weiteren wurde der Bedarf an Arztdienstzimmern, Untersuchungs- und Behandlungszimmern sowie einem Sekretariat ergänzt. Es wurden zahlreiche Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz erforderlich. Neue Wände und abgehängte Decken wurden in Trockenbauart ausgeführt. Die neue Außenhülle wurde analog zum Bestand als Massivbau (Mauerwerk, Beton) errichtet.

Da der Krankenhausbetrieb nicht ausgesetzt werden konnte, wurde die Maßnahme in mehreren Phasen umgesetzt. Sowohl der OP-Betrieb mit einem OP-Saal als auch die Sterilisation konnten weiterlaufen.